Im Kelmiser Gemeindekollegium wurde am 8. Januar der Tätigkeitsbericht 2025 der gemeinsamen Umweltinspektion zur Kenntnis genommen. Durch die suprakommunale Ausrichtung des Dienstes sollen auch weiterhin Synergie- und Lerneffekte erzielt werden.
Umweltschöffe Raymond Lenaerts (elan): „Umwelt hat für Kelmis hohe Priorität – sowohl durch präventive Sensibilisierung als auch durch gezielte Kontrollen. Gleichzeitig wollen wir durch die Zusammenarbeit innerhalb der Nordgemeinden weiterhin voneinander lernen und Kosten sparen“.
2025 bearbeitete die Umweltinspektion in Kelmis u. a. Akten im Bereich Abfälle & öffentliche Sauberkeit (23 Verwarnungen), Umweltgenehmigungen (3 Verwarnungen), Tierschutz (3 Akten), Wasserschutz (2 Akten), sowie Luftreinhaltung und Pestizide (jeweils 1 Akte).
Gemeindeübergreifend wurden insgesamt 29 Akten, 19 Verwarnungen und 89 Protokolle ausstellt.
Die enge Zusammenarbeit mit Eupen, Lontzen und Raeren – etwa bei gemeinsamen Kontroll- und Bestandsaufnahmekampagnen von Wasserläufen sowie bei Sauberkeitsaktionen – erhöhe die Effizienz und sorge für einen einheitlichen Vollzug der Umweltgesetzgebung über Gemeindegrenzen hinweg.
Sensibilisierungskampagnen wie „Hier beginnt das Meer“ sowie Aktionen zu Grünabfällen entlang von Wasserläufen ergänzten repressivere Maßnahmen wie den Sauberkeitsmarathon. Diese Kombination unterstreiche den hohen Stellenwert des Umweltschutzes in Kelmis und den Nordgemeinden.
Raymond Lenaerts: „Die Gemeinde Kelmis setzt mit Raeren, Lontzen und Eupen ein deutliches Zeichen: Nachhaltiger Umweltschutz gelingt durch gute interkommunale Zusammenarbeit.“